Fahrrad-Tour in der Kolonialstadt Villa de Leyva

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Mit dem Bus ging es von Bogotá nach Villa de Leyva. Die Busfahrt dauert mindestens einen halben Tag, da die Busunternehmen während der Fahrt immer wieder Passagiere aufnehmen. Am Abend angekommen ging es nach einem kurzen Spaziergang durch das Städtchen ins Bett.

Für den kommenden Tag stand dann eine Fahrrad-Tour durch die Stadt und die Umgebung an, leider war ich an eine Montag in Villa de Leyva und die meisten Museen waren geschlossen. Grundsätzlich sind von Montag bis Mittwoch einige Geschäfte und Attraktionen nicht oder nur teilweise geöffnet.

Fahrrad-Tour

Kosten für die Miete von einem halben Tag: 55’000 COP

Definitiv die einfachste Art Villa de Leyva zu entdecken und für jeden machbar. Am Montag konnten wir die folgenden Orte besuchen:

Fossilienmuesum „Museo Del Fosil“

Eintritt: 8’000 COP

Es ist ganz klar nicht das grösste Museum aber für einen kurzen Stopp ganz in Ordnung. Es gibt ein grosses Skelett von einer historischen Kreatur aus dem Ozean. Leider gab es nur zwei A4 Seiten auf Englisch mit einer kurzen Erklärung zum Museum und den Ausstellungsstücken.

Am Schluss trotzdem empfehlenswert, es gibt noch ein paar Souvenirläden, ein Restaurant und Toiletten.

Wein-Bodega Aim Karim

Kosten mit Weindegustation und Führung: 22’000 COP

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Nach dem Fossilien Museum ging es zu einer der wenigen Wein-Bodegas in Kolumbien. Nach einer Führung durch den Hof, die Produktionshallen und den Weinkeller gab es natürlich noch 2 Weine zum degustieren. Zum einen ein Malbec und ein Cabernet Sauvignon.

Am Schluss noch die grosse Überraschung, beide Weine waren sehr gut. Der Malbec war ganz anders als üblich, sehr süss und leicht. Der Cabernet Sauvignon etwas bitterer und schwerer. Leider verstehen die Kolumbianer nichts von Wein und ziehen Bier, Aguardiente und Chicha vor. Deshalb liegt die aktuelle Produktion bei 20’000 bis 25’000 Flaschen pro Jahr. Diese werden aus Kostengründen nicht ins Ausland exportiert.

Casa Terracota

Eintritt: 10’000 COP

20180305_202538447_iOS Der letzte Halt war beim Terracota Haus. Das Haus wurde von den einheimischen selbst erbaut ohne irgendwelches Wissen über Statik oder Architektur. Leider gab es auch hier keine weitere Informationen zum Haus oder welches Ziel verfolgt wird. Wer mehr wissen möchte, muss sich die Informationen selbst beschaffen.

Essen und Trinken

Ein grosses Highlight waren die diversen Restaurants und Bars in Villa de Leyva. Man erhält hier die ganze Breite von italienisch über kolumbianisch oder japanisch. Die Restaurants sind sehr hübsch und meistens in Innenhöfen. Da hier der Tourismus schon etwas weiter ist, gibt es auch bereits eine „Dorfkneipe“ und in der Pizzeria wird der Song 99 Luftballons gesungen.

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