Iguazú-Wasserfälle

Nach Rio stand ein Besuch der Iguazú-Wasserfälle auf dem Programm. Da ich bereits in Brasilien unterwegs war, entschied ich mich für ein Hostel auf der brasilianischen Seite. Am ersten Tag regnete es wie aus Eimern, hierbei auch gleich ein Tipp von meiner Seite. Wer es sich leisten kann, lieber ein oder zwei Tage mehr einplanen 😉 Wasserfälle bei Regen anschauen macht definitiv nicht so viel Spass wie bei Sonnenschein.

Schlussendlich kann ich sogar sagen, ich war froh, dass es einen Tag geregnet hat. Am gleichen Tag hat sich Michael bei mir gemeldet. Ich habe ihn und seine Freundin beim Kiten auf der Ilha kennengelernt. Per Zufall waren sie zur gleichen Zeit bei den Wasserfällen wie ich und wir konnten die Tour gemeinsam absolvieren. Zusätzlich war noch Selina dabei, eine Kollegin aus Chur.

Argentinische Seite

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Eingang argentinische Seite der Iguazú-Wasserfälle

Der erste Tag haben wir auf der argentinischen Seite verbracht. Hier kann man zuerst mit einem Zug bis zur Mittelstation fahren, muss anschliessen umsteigen, um mit einem zweiten Zug bis zum höchsten Punkt der Wasserfälle zu gelangen. Der Zug fährt alle 30 Minuten, wer somit einen Zug verpasst, kann den ersten Teilabschnitt auch ohne Probleme zu Fuss absolvieren. Für den zweiten Abschnitt würde ich jedoch den Zug empfehlen.

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Garganta do Diabo

Wer sich ein bisschen Zeit lässt und gerne auf den richtigen Moment für das Foto wartet, muss für die argentinischen Seite einen ganzen Tag einplanen. Es lohnt sich auch beide Trails zu absolvieren, um einen gesamten Überblick über die Wassermassen der Wasserfälle zu erhalten.

Brasilianische Seite

Am folgenden Tag gingen wir auf die brasilianische Seite. Für haben uns gegen 11:00 Uhr beim Parkeingang verabredet. Die brasilianische Seite ist um einiges kleiner als die argentinische Seite aber nicht weniger Attraktiv! Hier wird man von Elektro-Busen an die einzelnen Stationen gefahren. Wir sind mit dem Bus bis zur dritten Station gefahren und haben den Weg zur vierten Station zu Fuss absolviert.

Der grosse Unterschied zur argentinischen Seite, man ist viel näher beim Wasserfall und erhält einen Überblick über die gesamte Breite.

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Wasserfälle auf der brasilianischen Seite

Fazit

Mir haben beide Seiten sehr gefallen und ich würde diese auch entsprechend weiterempfehlen. Sollte man jedoch nur einen Tag zur Verfügung haben, dann würde ich eher die  argentinischen Seite weiterempfehlen. Hier kann man definitiv den ganzen Tag verbringen. Die brasilianische Seite hat man in ca. 3 Stunden durch.

Hier gehts zum Video: Brasilien – VLOG02

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