Natal und seine Dünen

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Nach drei Wochen Abenteuer und Vollprogramm wollte ich mir nun ein paar Tage Erholung in der Küstenstadt Natal gönnen. Nach der Rückkehr vom Amazonas, entschied ich mich für einen Rückflug von Manaus nach Fortaleza. Eigentlich wollte ich mit dem brasilianischen Amazonasdampfer bis nach Belém hochfahren, diese Fahrt dauert  jedoch mindestens 5 Tage und da der aktuelle Wasserstand sehr niedrig ist, entschied ich mich für das Flugzeug.

In Fortaleza angekommen, buchte ich mir eine Busfahrt bis nach Natal. Weitere Informationen zum Busfahren im Brasilien findet ihr in einem separaten Blogbeitrag. Nach gut 9 Stunden Fahrt, begrüsst mich die Küstenstadt Natal mit seinen Dünen soweit das Auge reicht.

Der erste Tag verbrachte ich am Strand und liess mir von den rollenden Snackbars immer wieder etwas zubereiten. Man kann sich ohne weiteres in eine der „Barracas“ setzen und die Sonne geniessen. Solange man etwas zu trinken oder essen bestellt, kann ein Tisch mit Stühlen kostenlos genutzt werden. Wer sich jetzt fragt „Tisch und Stühle?“, ja die Brasilianer benutzen keine Liegestühle. Im sitzen lässt sich der Caipi oder Cacha auch einfacher trinken 😉  Ein weiteres Highlight sind die unzähligen Strandverkäufer. Unter anderem werden Sonnenbrillen, Sonnencreme, Badetücher, Bikinis, Badeshorts, Souvenirs, Getränke, Eis, Nüsse, Fruchtsalat, Fisch, Fleisch, Crêpes usw. verkauft.

Ich hatte nach 5 Stunden Sonne und genug und verbrachte der Rest des Tages in meiner Pousada Poseidon bei Adrian und Dora. Da diese noch einen Pool anbieten, konnte ich die letzten Sonnenstrahlen in der Hängematte einfangen. Leider wurden hinter dem Strandabschnitt von Natal immer mehr Wolkenkratzer Hotels gebaut, diese sorgen dann ab ca. 15:00 Uhr für Schatten am Strand.

Am zweiten Tag zeigten mir Adrian und Dora noch weitere Strände und Sehenswertes in  der Region. Wer Lust und Zeit hat, kann sich dann noch den Raketenstützpunkt und das Museum „Barreira do Inferno Launch Center“ ansehen oder den grössten Kaschubaum der Welt bestaunen. Für mich war der Besuch des Museums nicht notwendig und den Kaschubaum haben wir auf dem Weg nach Buzios zweimal umfahren, auf eine Führung konnte ich ebenfalls verzichten. Der Strand von Buzios ist ebenfalls empfehlenswert. Es hatte kaum Strandverkäufer und man konnte richtig entspannen.

Am dritten Tag standen noch die zwei „To-do’s“ von Natal auf der Liste, die Buggy-Tour und ein Nachtessen im Restaurant Camarões. Mein Buggy Fahrer holte mich um 08:45 vor der Pousada ab, das ganze dauerte dann bis um 15:30 Uhr. Wenn man nicht nur am Strand liegen will, kann ich dieses Abenteuer definitiv weiterempfehlen. Genauere Details zur Buggy-Tour findet ihr ebenfalls in einem separaten Blogbeitrag.

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Das Restaurant Camarões ist bekannt für den guten Fisch und die leckeren Shrimps-Gerichte. Wenn man die Preise auf der Speisekarte sieht, könnte man Meinen, es handelt sich hier um ein Luxusrestaurant. Nachdem man jedoch den Hauptgang serviert bekommt, versteht man auch wieso. Falls möglich für zwei oder mehr Personen reservieren, mein Gericht hätte ich mit 4 anderen Personen teilen können. Pluspunkt, wenn man nicht alles aufessen kann, einfach einpacken lassen.

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So, das waren meine 3 Tage in Natal, jetzt geht’s weiter mit dem Bus nach Recife. Hier wartet einer der gefährlichsten Strände der Welt – Hai Ahoi!

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